SiWiTa


Seinen Anfang nahm der Sicherheitswirtschaftstag, der in der Branche mittlerweile Tradition geworden ist, am 17. Februar 2000 unter dem Namen 1. Hamburger Sicherheitsgewerberechtstag. Im Laufe der Jahre hat der Sicherheitswirtschaftstag unterschiedliche Themen aus Wissenschaft und Praxis aufgegriffen. Nach dem Umzug des FORSI an die Viadrina wird die Veranstaltung als Sicherheitswirtschaftstage weiter ausgebaut.


17. Sicherheitswirtschaftstag 2017 | Termin: 27.4.2017 | Raum: Logensaal, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Programm | ReferentenFlyer (PDF) | Galerie

Panelübersicht

1. Panel: "Aktuelle Herausforderungen für die Sicherheitswirtschaft"
2. Panel: "Absicherung von Massenveranstaltungen in zeiten realer terroristischer Bedrohungen"
3. Panel: "Gefahren durch Flüchtlingsströme und Bewachung von Flüchtlingsunterkünften"

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© BMI

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bedeutung des Wortes Sicherheit kennt viele Akzentuierungen. Die Geschehnisse der zurückliegenden Monate haben den Fokus auf die Innere Sicherheit unseres Landes gelenkt. Deren Gewährleistung gehört zu den originären Aufgaben des Staates, da sie den Rahmen für unser freiheitliches Zusammenleben bildet. Gleichwohl braucht der Staat starke Partner auf allen Ebenen der Gesellschaft bei der Bewältigung dieser Herausforderung. In diesem Zusammenhang spielt die effektive Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsunternehmen eine wichtige Rolle. Besonders vor dem Hintergrund einer sich stetig wandelnden Bedrohungslage aus dem digitalen Raum, die nicht nur für den Staat, sondern auch für private Unternehmen von stetig wachsender Bedeutung sind. Daher habe ich auch in diesem Jahr gerne die Schirmherrschaft für die FORSI-Sicherheitswirtschaftstage übernommen.

Es freut mich besonders, dass die Sicherheitswirtschaftstage schon zum 17. Mal stattfinden und erneut die Gelegenheit bieten, gemeinsam Antworten auf aktuelle Sicherheitsfragen zu entwickeln und zu diskutieren. Für ihr bisheriges Engagement möchte ich mich daher ganz herzlich bedanken.

Ich wünsche Ihnen für Ihr zukünftiges Wirken weiterhin alles Gute und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine interessante Tagung.

Dr. Thomas de Maizière,
MdB Bundesminister des Innern


Konzeption

Der FORSI Sicherheitswirtschaftstag wird dieses Jahr bereits in der 17. Edition veranstaltet und gehört traditionell zum festen Bestandteil des Forschungsinstituts Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI), welches seit Januar 2015 an der Europa-Universität Viadrina als Abteilung des Viadrina Compliance Centers (VCC) angesiedelt ist und sich weiterhin seinen Forschungsgebieten – Unternehmenssicherheit und Sicherheitswirtschaft – widmet. Die Konferenzreihe dient als Diskussionsforum für aktuelle Sicherheitsfragen und wendet sich an Vertreter der Politik, der staatlichen und kommunalen Verwaltung, an Führungskräfte der privaten Sicherheitswirtschaft, an Verbands- und Polizeivertreter sowie an Berater und Wissenschaftler. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der gemeinsamen Debatte zu aktuellen Themenschwerpunkten.

 

Umsetzung

Der 17. Sicherheitswirtschaftstag widmet sich dieses Jahr insgesamt drei Themenblöcken rund um die aktuellen Sicherheitsentwicklungen: Im ersten Panel geht es um das Thema „Aktuelle Herausforderungen für die Unternehmenssicherheit und die Sicherheitswirtschaft“, gefolgt von dem Panel mit der Überschrift „Absicherung von Massenveranstaltungen in Zeiten realer terroristischer Bedrohungen“. Abgerundet wird die Konferenz durch das letzte Panel zum brisanten Thema „Gefahren durch Flüchtlingsströme und Bewachung von Flüchtlingsunterkünften“. Moderiert werden die Panels durch die im einschlägigen Bereich ausgewiesenen Experten aus Wissenschaft und Praxis. Zusammengefasst werden die Tagungsergebnisse in einschlägigen Publikationen.

 

Zielsetzung

Die Tagung verfolgt das Ziel, die aktuellen Fragen der Unternehmenssicherheit und der privaten Sicherheitswirtschaft zu beleuchten und zu vertiefen, vorhandene Problemlösungen zu präsentieren und neue Lösungsansätze durch aktiven Meinungsaustausch zwischen den Interessenvertretern zu initiieren.